Und weiter geht’s 

Nun sind wir doch länger am Kaiserstuhl geblieben, als zunächst geplant. Aber genau das ist ja das schöne am reisen im Wohnmobil, wenn’s einem gut gefällt, bleibt man eben eine Nacht länger. Aber erstmal ein Rückblick auf die letzten Tage. 

Auch der Dienstag war heiß, fast ein bisschen zu heiß. Aber im Schatten ließ es sich gut aushalten. Den Tag über haben wir kaum was gemacht, nur Matteo scheint das Wetter nicht zu beeindrucken, am liebsten düßt er mit seinem Pucky über den Campingplatz. Gegen Abend, als die Temperaturen etwas erträglicher wurden habe ich an einem der unzähligen Straßenstände noch frisches Obst geholt, welches mit Hingabe verzehrt wurde. 

Entsprechend platt und müde sind wir früh zu Bett gegangen, doch gegen 01:20 Uhr wachte ich auf und wähnte mich im ersten Moment auf einem Segelschiff während eines Sturms. Draußen tobte ein Gewitter, das sich gewaschen hatte.

Also schnell raus und alles in Sicherheit bringen, das Sonnensegel hatte ich zum Glück schon abends, als etwas Wind aufkam schon abgebaut. Für mindestens zehn Minuten war es dauerhaft hell, da es ohne Unterbrechung geblitzt hat, wirklich beeindruckend. Der einzige, den das ganze völlig kalt gelassen hat, war Matteo, er hat seelenruhig weiter geschlafen. 

Nach eineinhalb Stunden war das ganze Spektakel vorbei und ich bin wieder ins Bett gekrochen. Am nächsten Morgen war für uns nach einer, außer für den kleinen Mann, recht kurzen Nacht klar, wir fahren erst am Donnerstag. 

So ging es dann heute nach dem Frühstück los, erst noch zum Lidl nach Breisach und dann gen Westen über den Rhein. Circa 50 km vor dem angestrebten Nachtlagerplatz dann ein kurzer Schreckmoment, die Kühltemperaturleuchte fing plötzlich zu blinken an, eigentlich ein Zeichen, dass zu wenig Kühlmittel drin ist, zumindest wenn die Temperatur im normalen Bereich liegt. Also angehalten, alles ausgeräumt, aber der Stand der Kühlflüssigkeit war ok. Zum Glück kenne ich inzwischen ein paar LT Kollegen und nach kurzem Telefonat waren wir wieder beruhigt, ist eine bekannte „VW-Krankheit“, die Fühler „spinnen“ ab und an, kein Grund zur Sorge, solange die Temperatur nicht hoch geht. 

So brachten wir auch die letzten Kilometer gut hinter uns, auch wenn uns die ganze Aktion fast eine Stunde gekostet hat. Der Platz hier in L’Isle-sur-le-Doubs hat seine besten Zeiten zwar schon eine Weile hinter sich, aber für eine Nacht ist er ok.

Morgen,  nach dem Frühstück, wird dann der Familienrat entscheiden, wo es als nächstes hin geht… 

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