Schalldämmung Teil 2

Jetzt gibt`s was weniger auf die Ohren

Wie Ihr ja im vorherigen Beitrag lesen konntet, hat die (neue) Dämmung der Motorhaube nicht wirklich was gebracht, jedenfalls was die Geräuschkulisse im Fahrerhaus angeht. Nach einem netten Kontakt über FB zu einem LT-Kollegen, welcher in Sachen Schalldämmung laut eigener Aussage erfolgreicher war, habe ich mich entschlossen seinem Beispiel zu folgen und mir eine Rolle Reckhorn ABX-tra 2,5mm Abutyl Folie bestellt.

Also Samstag Morgen den LT in die Halle gestellt und angefangen die Sitze auszubauen und die Fußmatte herauszunehmen. Hier das „nackte“ Fahrerhaus.

Wie man auf den Bildern ganz gut erkennen kann, hat sich über die Jahre unter der Fußmatte und den Sitzen einiges an Dreck angesammelt, welchen es erst mal zu entfernen galt. Nach einer Grundreinigung mit Staubsauger und einigen Eimern Wasser habe ich rund zweieinhalb Stunden jeden Winkel mit Aceton von Staub und Fett befreit, schließlich soll die Verbindung zwischen Blech und Dämmmatte möglichst vollständig sein.

Nachdem dies überstanden war, ging´s ans Eingemachte, also Handschuhe anziehen (die Aluschicht ist an den Kanten sehr scharf) und loslegen. Anfangs hatte ich versucht die Zuschnitte mit einer Mulitfunktionsschere zu machen, was sich jedoch recht schwierig gestaltet, da die Bitumenschicht dadurch mehr gerissen als geschnitten wird. Schnell bin ich also dazu über gegangen, die Folie mit dem Cuttermesser auf einer Kartonunterlage zu schneiden, das ging wirklich prima.

Da Matteo den Tag bei Oma verbrachte, konnte Karin sich an die Bezüge für die Sitzbank machen.

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Gegen 22:30 Uhr war es dann vollbracht, die Bodenbleche im Fahrerhaus waren vollständig mit Dämmfolie ausgekleidet und ich entsprechend platt. Das Zusammenbauen und den Hörtest habe ich dann auf Grund der vorgerückten Stunde doch auf den nächsten Tag verschoben. Optisch hat es mir schon ganz gut gefallen.

Auf den Bildern liegen die Kabel noch mehr oder weniger wild rum, diese wurden natürlich vor dem Zusammenbau zu Strängen gebündelt und fixiert. Falls jemand von Euch ähnliches vor hat, denkt daran, alle Kanten der einzelnen Dämmungsstücke mit Tape zu überkleben, wenn Kabel darüber laufen. Die Aluschicht ist wie zuvor schon erwähnt höllisch scharf und die Kabel würden sich an diesen Stellen vermutlich sehr schnell durchscheuern (Leider habe ich vergessen davon noch Bilder zu machen).

Eine kurze Probefahrt hat dann schon recht deutlich gezeigt, die Mühe hat sich gelohnt, auf eine weitere dB Messung habe ich aus Zeitmangel, aber auch weil der Unterschied mehr als deutlich war, verzichtet. Der Langzeittest bei 90 – 100 km/h auf der Autobahn wird dann im Urlaub nachgeholt.

Nun ist die Bravo-Charlie fast bereit für den Urlaub, eine Sache schwirrt mir schon lange im Kopf rum und nun habe ich mich dazu entschlossen, dies auch umzusetzen, aber dazu demnächst mehr hier im Blog.

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